14.02.2022

Kinder Kenie Hilfe e.V. - Danke

Jambo, liebe Eltern!

Im Namen der Kenia Kinder Hilfe e.V. KKH https://www.kenia-kinder-hilfe.de bedanken wir uns ganz, ganz herzlich bei Ihnen für die vielen Kleiderspenden, die im Rahmen unserer vorweihnachtlichen Sammelaktion von Ihnen abgegeben wurden.

Zwischenzeitlich sind alle Spenden, insgesamt 400 Kilogramm!, im Waisenhaus in Langobaya (Kenia) unversehrt angekommen und konnten von fleißigen Helfern sortiert und den Kindern zugeteilt werden.
Alle Waisenkinder haben in ihrem vorherigen Leben viel Schlimmes, Leid und vor allem auch Hunger erfahren. Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Helfer gelingt es der KKH, den Kindern im Waisenhaus eine bessere Lebensperspektive zu bieten, in dem sie Zugang zu Bildung erhalten.

Mittlerweile verlassen jetzt die ersten Schützlinge das Waisenhaus, um sich weiter zu entwickeln. Erste Erfolge sind sichtbar und motivieren:

Francis hat ein gutes Abitur gemacht, erhielt ein Teilstipendium und geht nun zur Universität, da er Lehrer an einer Secondary School werden möchte.
Swabri, ein Mädchen, geht jetzt auf eine Polytechnikschool und möchte Beautygirl mit Schwerpunkt Frisöse werden.
Frida hat das Abitur absolviert, ohne die KKH hätte sie das nie erreicht.
Kalume, ein Junge, konnte mit sehr guten Noten und einem Teilstipendium auf eine Secondary Begabten-Schule wechseln. Er ist dort in einem Internat untergebracht und möchte sein Abitur ablegen.

Somit wurden Betten frei, um neue, bedürftige Kinder aufzunehmen.
Wie immer werden für die „Neuen“ Paten gesucht, die bereit sind, ein Kind durch eine Patenschaft oder Teilpatenschaft auf seinem Lebensweg zu begleiten.

Anfang Januar wurde das erste Kind aufgenommen:

Emmanuel, ein sechs Jahre alter Junge.

Wie uns Frau Krücke, Vorstandsmitglied der KKH, berichtete, ist es auffallend, dass kein Kind weint, es herrscht auch kein Neid und jeder passt auf den anderen mit auf. Natürlich bilden sich altersgemäß Grüppchen, es wird jedoch niemand ausgeschlossen und keiner steht abseits. Alle sind sehr sozial miteinander. Wie überall, gibt es auch in Lagobaya Kinder, die
immer sauber sind und andere werden es nie sein.

Das hängt in Kenia aber auch damit zusammen, dass die Kinder fast ausschließlich im Freien spielen. Vom Wetter her ist es immer Sommer und das Gelände des Waisenhauses ist riesengroß. Es geht auch schneller einmal etwas kaputt, zumal hier alles von Hand gewaschen werden muss. Den kleineren Kindern wird von der Hausmutter oder dem Hausvater noch geholfen, aber so nach und nach waschen die Kinder ihre Kleidung alleine. Dadurch überlegt man sich aber auch, wie viel man sich schmutzig macht!
Handwäsche ist landesüblich und nichts Besonderes. Deshalb wird sich das Waisenhaus keine Waschmaschine zulegen, denn wenn die Kinder uns eines Tages verlassen, müssen sie das alles selbständig erledigen können.

Nochmals ein ganz großes Dankeschön an alle Spender.

Das Kollegium der Burgwiesenschule und die Kenia Kinde Hilfe e.V.